Deutsch-Französische Gesellschaft Warendorf e. V.  - gegründet am 15. März 1963

Satzung der Deutsch – Französischen Gesellschaft e.V. in Warendorf
Satzungsänderung vom 30.05.2005 -

Name, Sitz und Zweck

§ 1

Die Deutsch – Französische Gesellschaft e.V. ist ein eingetragener Verein, mit Sitz in Warendorf. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

§ 2

 Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der deutsch-französischen Verständigung, insbesondere auf kulturellem, politischem, gesellschaftlichen und sportlichen Gebiet. Die Boulespielgemeinschaft der DFG Warendorf bietet die Möglichkeit diese typisch französische Sportart als Breitensport und auf Turnieren auszuüben. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

  Mitgliedschaft und Stimmrecht

§ 3

1.     Der Verein hat ordentliche und fördernde Mitglieder.

2.     Ordentliche Mitglieder können nur natürliche Personen sein. Sie haben Stimmrecht.

3.     Fördernde Mitglieder können juristische und natürliche Personen, Personengemeinschaften oder Gebietskörperschaften werden. Sie haben kein Stimmrecht.

§ 4

Die Anmeldung ist zu richten an den Vereinsvorstand, der über die Aufnahme entscheidet; zur Annahme genügt ein einfacher Mehrheitsbeschluss des Vorstands.

Verweigert der Vorstand die Aufnahme, so kann der Antragsteller seine Beitrittserklärung der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorlegen, die über den Antrag mit einfacher Stimmenmehrheit entscheidet.

§ 5

Ordentliche Mitglieder, die die Ziele der Gesellschaft in hervorragender Weise gefördert haben, kann die ordentliche Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernennen.

§ 6

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod eines ordentlichen oder fördernden Mitgliedes bzw. Auflösung eines fördernden Mitgliedes, freiwilligen Austritt oder Ausschluss.

Beitrag

§7

Die Höhe des jährlichen Beitrages wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung festgesetzt. Für fördernde Mitglieder wird der Mitgliedsbeitrag mit dem Vorstand im Einzelfalle vereinbart. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine fremde Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Organe

§ 8

Die Organe der Gesellschaft sind:

a) der Vorstand

b) die Mitgliederversammlung

Der Vorstand ist von der Mitgliederversammlung zu wählen.

Die Wahlen zu § 9 Abs. a) und  c) erfolgen jeweils in den geraden Jahren; zu § 9 Abs. b), d), e), f) und h in den ungeraden Jahren.

Die Wahl erfolgt jeweils für zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig.

Vorstand

§ 9

Der Gesamtvorstand der Gesellschaft besteht aus:

a) dem / der ersten Vorsitzenden (Präsidenten / in)

b) dem / der zweiten Vorsitzenden 

c) dem / der Geschäftsführer/ in , der /die auch die Aufgaben der Schriftführung wahrnimmt

d) dem Kassenwart

e) dem / der Sprecher/ in  der Boule- Spielgemeinschaft

f) bis zu 4 Beisitzern/ innen

g) dem / der Vorsitzenden des Komitees Freckenhorst – Pavilly

h) dem / der Jugendleiter/ in

Der geschäftsführende Vorstand setzt sich aus den unter a) bis d) aufgeführten Vorstandsmitgliedern zusammen.

Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Die laufenden Geschäfte werden von dem / der Geschäftsführer / in im Benehmen mit dem / der ersten und zweiten Vorsitzenden erledigt.

Bei Rechtsgeschäften verpflichtender Art sowie in wichtigen Personalangelegenheiten zeichnet der / die erste oder zweite Vorsitzende gemeinsam mit dem / der Geschäftsführer/ in.

Bei Erwerb oder Veräußerungen unbeweglichen Vermögens wird der Verein durch den geschäftsführenden Vorstand rechtsverbindlich vertreten.

§ 10

Der / die erste Vorsitzende oder der / die zweite Vorsitzende leitet die Sitzungen des Vorstandes und die Verhandlungen der Mitgliederversammlungen. Er beruft den Vorstand ein, sobald es die Lage der Geschäfte erfordert oder ein Vorstandsmitglied dies beantragt.

Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. 

Ausschüsse

§ 11

(1) Zur effektiveren Arbeit werden drei Ausschüsse eingerichtet, die aus Mitgliedern des Vorstandes und aus weiteren interessierten Mitgliedern der DFG bestehen. Im Ausschuss Partnerschaft sind die vom Rat der Stadt Warendorf benannten Vertreter geborene Mitglieder.

·       Ausschuss für Kultur

·       Ausschuss für Partnerschaft

·       Ausschuss für Jugend und Sport

Die Ausschüsse leisten ihre Arbeit selbständig und eigenverantwortlich und berichten dem geschäftsführenden Vorstand über die Aktivitäten. Sie können unabhängig vom geschäftsführenden Vorstand tagen, übernehmen die Presseinformationen und die Werbung für Ihre Aktionen.

Bei größeren Vorhaben werden sie durch die anderen Ausschüsse und weitere Mitglieder der DFG unterstützt.

(2) Die „Boule-Spielgemeinschaft“, deren besonders Anliegen die Pflege des Boule- Sportes ist, arbeitet sportfachlich selbständig.

Geschäftsjahr

§ 12

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

Mitgliederversammlung

§ 13

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der Gesellschaft. Es finden statt:

a) ordentliche Mitgliederversammlungen

b) außerordentliche Mitgliederversammlungen

§ 14

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet innerhalb der ersten 6 Monate eines jeden Jahres statt.

Die Einladung der Mitglieder muss schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung mindestens 2 Wochen vor dem für die Versammlung bestimmten Tag erfolgen.

Regelmäßige Gegenstände der Beratung und Beschlussfassung der ordentlichen Mitgliederversammlung sind:

1.     Berichte des Vorstandes

2.     Bericht der Kassenprüfer

3.     Entlastung des Vorstandes

4.     Wahlen zum Vorstand

5.     Wahl der Kassenprüfer

6.     Verschiedenes

§ 15

 Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind zu berufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, oder wenn mindestens ein Zehntel der ordentlichen Mitglieder unter Angabe der Gründe dies beantragen. Die Einladung der Mitglieder erfolgt in derselben Art wie zur ordentlichen Mitgliederversammlung.

 § 16

 Bei Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der erschienenen Mitglieder, so weit in der Satzung keine andere Mehrheit vorgesehen ist. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des / der Vorsitzenden den Ausschlag.

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich aufzuzeichnen und von dem / der Vorsitzenden und einem anwesenden Vorstandsmitglied zu unterzeichnen. Die Wahlen erfolgen durch Zuruf oder, auf Antrag, durch Stimmzettel.

  § 17

 Eine Änderung der Satzung kann sowohl in der ordentlichen als auch in der außerordentlichen Mitgliederversammlung nur durch einen Beschluss von drei Vierteln der erschienen Mitglieder beschlossen werden.

  Auflösung

§ 18

 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonders zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder beschlossen werden. Die Versammlung beschließt auch über die Art der Liquidation.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen an die Stadt Warendorf, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 Warendorf, den 30. Mai 2005